Unsere Heimat

Frohes Alter Dunningen-Lackendorf

Ehrenbürger Adolf Zinser gründete im Jahre 1964 das damals „Alten-Forum“ genannte Gremium, dessen Name bis 1975 Bestand hatte und danach unter Frohes Alter firmierte. Auf Adolf Zinser folgte von 1975 bis 1984 Johann Rottler, der seinerseits 1984 von Franz Storz abgelöste wurde. Ab 1993 bis 2004, also 11 Jahre lang, leitete dann Manfred Gapp das Frohe Alter.

Am 15. September 2004 feierte das " Frohe Alter " Dunningen-Lackendorf sein 40 jähriges Bestehen im Seniorenzentrum Haus am Adlerbrunnen.

Von 2004, anfänglich mit Hermann Kleiner zusammen, leitete Josef Reichert ganze 14 Jahre das Frohe Alter Dunningen-Lackendorf bis er diese Funktion im Februar 2019 an Norbert Oswald übergab. Das Gremium des Frohen Alters besteht neben ihm aus Anita Schobel (Schriftführerin), Klaus Maier (Kassier), Gretel Mauch und Hubert Hug (Kassenprüfer) und Fritz Kramer (Ansprechpartner für Lackendorf).

Das Frohe Alter hat sich zum Ziel gesetzt, für alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 aus Dunningen und Lackendorf, regelmäßig Veranstaltungen zu organisieren, wozu auch zwei ganztägige Ausfahrten gehören.

Die Veranstaltungen finden grundsätzlich nachmittags und im Haus am Adlerbrunnen statt, sind für gemeinsame und gesellige Treffs vorgesehen, haben aber auch den Anspruch gelegentlich Themen aus dem Bereich des Gesundheitswesens, zur Verkehrssicherheit, zur Sicherheit im allgemeinen, zu gesellschaftlichen und tagesaktuellen Themen bis hin zu Heimat bezogenen Themen anzubieten.

Es existiert eine enge und gute Zusammenarbeit mit der Sozialgemeinschaft Dunningen, den örtlichen Vereinen bis hin zu politischen Parteien, die ihrerseits durch Einladungen z. B. zur Nikolausfeier, zu Ausfahrten und zur Metzelsuppe in der Tenne, die Aktivitäten des Frohen Alters bereichern.


Termine 2019

  • 27.03.2019, 14:30 Uhr
    Seniorennachmittag im Haus am Adlerbrunnen
  • 24.04.2019, 14:30 Uhr
    Seniorennachmittag im Haus am Adlerbrunnen
  • 22.05.2019
    Maiausflug des Frohen Alters
  • 12.06.2019, 14:30 Uhr
    Seniorennachmittag im Haus am Adlerbrunnen
  • 05.06.2019, Ausflug Bundesgartenschau Heilbronn
  • 17.07.2019, 14:30 Uhr
    Seniorennachmittag im Haus am Adlerbrunnen
  • 14.09.2019
    Metzelsuppeessen in der Tenne
  • 16.10.2019
    Herbstausflug des Frohen Alters
  • 20.11.2019, 14:30 Uhr
    Hauptversammlung des Frohen Alters im Haus am Adlerbrunnen
  • 18.12.2019, 14:30 Uhr
    Weihnachtsfeier des Frohen Alters im Haus am Adlerbrunnen

Neuigkeiten

Dunningen Mitte des letzten Jahrhunderts


Frohes Alter Dunningen-Lackendorf ist begeistert vom Heimatfilm Dunningen
Frohes Alter Senioren
Foto: N.Oswald
Gut besucht war der Seniorennachmittag im Haus am Adlerbrunnen. Höchst interessiert sahen sich die Gäste den 1960 gedrehten Heimatfilm über Dunningen in einer vertonten Version an.
Nicht wenige der Anwesenden erkannten sich in den Bildern wieder, die viel zu schnell vorbei flimmerten. Viele der Anwesenden waren zum Drehzeitpunkt noch im Kindes- oder Jugendalter und dennoch waren die meisten auf Anhieb wiederzuerkennen.
 
Auch alle Dorfgrößen Bürgermeister, Pfarrer, Lehrer, Apotheker, die Vertreter und Familien der ortsansässigen Firmen und die der Vereine sah man in alltäglich aber auch besonderen Szenen. Ein eher seltener Anblick waren z. B. Vertreter der Holzepfelzunft, die im „Kleidle“ an einem Sommerfest mitwirkten.
 
So hatte man auch während des anschließenden Vespers, noch genügend Gesprächsthemen, so dass der servierte Wurstsalat fast ins Hintertreffen geriet.
Folgerichtig war das gemeinsame Fazit: „Den ka mr no mol agugga!“

Sonne satt für die Senioren Dunningen-Lackendorf auf der BUGA


Das Frohe Alter macht einen Tagesausflug zur Bundesgartenschau Heilbronn.
 
Gruppenbild Senioren BUGA

Das Frohe Alter Dunningen-Lackendorf auf der BUGA Heilbronn                               Bild: N.Oswald
 
Bei noch bewölktem Himmel, starteten die Senioren des Frohen Alters Dunningen-Lackendorf im gut besetzten Bus Richtung Heilbronn. Die kurzweilige Hinfahrt bei relativ dichtem Verkehr wurde genutzt, um die Mitfahrenden mit dem Flyer der Bundesgartenschau zu versorgen, in dem Informationen zur Besichtigung der Gartenschau enthalten waren. So machten sich alle dann nach der Ankunft in Kleingruppen auf Erkundungstour. Das Wetter zeigte sich mittlerweile von allerbester Seite.
 
Die BUGA Heilbronn ist in einer ehemaligen Industriebrache entlang des Alt-Neckars angelegt und erstreckt sich an diesem ca. 2 km in Nord-Süd-Richtung. Wasser überhaupt, wie der Karlssee und der Floßhafen mit Stegen und Brücken, begleitet den Besucher während des gesamten Aufenthalts und findet seinen Höhenpunkt in einer Wassershow. Aus vielen verschiedenen Fontänen strebt das Wasser meterhoch und im Takt zu verschiedener Musik zum Himmel.
 
Eine Besonderheit stellt die erstmals in eine Gartenschau integrierte Stadtausstellung dar. Man gewinnt architektonische Eindrücke von 23 neuen Gebäuden, die überwiegend schon bewohnt sind und nach Ende der Gartenschau um weitere Gebäude zu einem neuen Heilbronner Stadtquartier erweitert werden sollen.
 
In der Zeit vom 25.05.2019 bis zum 10.06.2019 wird die bunte Vielfalt an Blumen und Themengärten wie der Bienengarten, Apothekergarten, der essbare Garten etc. dominiert vom Thema „Vergiss die Rose nicht!“. In voller Blüte waren diese dann in Beeten, farblich abgestimmten Bändern in unterschiedlichen Höhen, als Stauden oder Solitärgewächsen mit allen Sinnen zu bewundern.
 
Abgerundet wird die Gartenschau vom vielfältigen Angebot der Gastronomie. Dieses wurde ebenso genutzt, wie die mannigfaltigen Sitzgelegenheiten zum Ausruhen.
 
Um 16:30 Uhr trat man dann, bei über 30 Grad, zufrieden, aber auch etwas erschöpft die Rückfahrt an und noch während der Fahrt war man sich im Bus einig: „Überlingen 2020, wir kommen!“
 

„Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab…“
Frohes Alter Dunningen-Lackendorf feiert Maiandacht in der Wurmlinger Kapelle.


Seniorenausflug Kapelle 22.05.2019
Das Frohe Alter Dunningen-Lackendorf vor dem Wanderheim Zavelstein    
Bild: N.Oswald
 
Von unerwartetem Sonnenschein begleitet, startete der nahezu voll besetzte Bus zum Maiausflug des Frohen Alters Dunningen-Lackendorf. Erstes Ziel war Bad Teinach-Zavelstein im nördlichen Schwarzwald. In der dortigen Nudelmanufaktur bot man den Senioren eine Betriebsführung an. Die Mitarbeiterinnen der Manufaktur ließen sich gerne bei der Arbeit über die Schulter schauen. Herr Morlock, der Leiter der Manufaktur, erklärte den Besuchern wie aus Hartweizengrieß und Teinacher Quellwasser sowie verschiedenen Gewürzen über 200 Nudelsorten entstehen. Auch zum Thema „Bort selbst backen“ erhielten die staunenden Zuhörer wertvolle Tipps. Inspiriert durch die Führung und von der Vielfalt des Angebotes, machten die Senioren nach der Führung regen Gebrauch von der Möglichkeit, Nudeln und anderes käuflich zu erwerben, um die Produkte zu Hause testen zu können.
 
Weiter ging die Fahrt zum nahegelegenen Zavelsteiner Wanderheim (siehe Bild), wo das Mittagessen eingenommen wurde. Danach stand der „Kraftort mit Weitblick“, die Wurmlinger Kapelle, auf dem Programm. Am Fuße derselben war man zunächst von der schlichten Schönheit der Kapelle angetan, die hoch über dem Neckar- und Ammertal thront. Ein Großteil der Gruppe spazierte den steilen Anstieg entlang des Kreuzwegs hinauf, für die die nicht so gut zu Fuß waren, standen Zubringertaxis zur Verfügung.
Vor der Grabkapelle, die nach dem Heiligen Remigius benannt worden ist, wartete bereits Alfons Fischer auf die Gruppe, der in einem ausführlichen Vortrag über Entstehung und Geschichte der Kapelle referierte. Hoch interessant waren auch die Erklärungen zum Hochaltar und zu den beiden Seitenaltären. Nicht zu kurz kamen schließlich auch die Gedichte von Ludwig Uhland, ein Sohn Tübingens, dem viele Werke, nicht zuletzt jenes berühmte über die Wurmlinger Kapelle, zugeschrieben werden.
 
Im Anschluss an die Führung übernahm Relinde Holl-Benner aus Dunningen die Gestaltung der feierlichen Maiandacht. Unterstützt wurde sie von einer ortsansässigen Organistin. In der Kapelle ist kein Strom vorhanden ist. Die Organistin musste also zwei enorme Pedale treten, um dem tief schnaufenden Instrument Töne entlocken können und die Besucher beim Singen bekannter Marienlieder musikalisch zu begleiten.
 
Zum Schluss durfte der großartige Rundumblick nicht fehlen, der sich vom Schönbuch über Tübingen, die Schwäbische Alb, die Burg Hohenzollern bis hin zum Thyssenturm in Rottweil erstreckt.
Bereichert und zufrieden vom Aufenthalt auf dem Kapellenberg ging es zurück zum Bus. Die Schlusseinkehr fand dann in der Domäne Hechingen statt, bevor die Heimfahrt nach Lackendorf und Dunningen erfolgte. Fritz Kramer bedankte sich im Namen der Senioren bei dem Organisator des Ausflugs Norbert Oswald und seiner Ehefrau Jutta für den äußerst gelungenen Tag.

Kriminalpolizei warnt vor Trickbetrügern
Frohes Alter Dunningen-Lackendorf erhält wertvolle Tipps beim Seniorennachmittag im Haus am Adlerbrunnen



 

Josef Bronner hält Referat über den Enkeltrick im Adlerbrunnen
Bild: N.Oswald
 
Großes Interesse erfuhr der Vortrag des Kriminalhauptkommissars Josef Bronner vom Polizeipräsidium Tuttlingen zum Thema: „Betrug an der Haustür, am Telefon und unterwegs“. Bonner erklärte den Anwesenden anhand von Bild- und Videomaterial mit welchem Einfallsreichtum und mit welcher Unverfrorenheit diese Betrüger vorgehen, in dem sie gezielt menschliche Schwächen ausnutzen und so um zum Teil hohe Beträge schädigen.
 
Die Bandbreite reicht dabei von der Bitte an der Haustüre um ein Glas Wasser oder um Bleistift und Papier, weil man dem Nachbarn eine Nachricht hinterlassen möchte usw., alles in der Absicht, sich unter einem Vorwand Zutritt zu Haus oder Wohnung zu verschaffen. Nicht selten dringt dabei eine zweite Person unbemerkt mit in das Haus oder die Wohnung ein, um Wertsachen zu suchen und zu entwenden.
 
Beim sogenannten „Enkeltrick“ gibt sich der Anrufer am Telefon als naher Verwandter aus, der in eine finanzielle Notlage geraten sei und dringend die Hilfe seiner Familie benötige. Diese Lage wird dabei immer als äußerst dringlich dargestellt, um die Opfer unter Druck zu setzen. Ist das Opfer zahlungswillig wird ein Bote geschickt, der das Geld abholt.
 
Betrug im Namen der Polizei oder anderen Amtspersonen stellte Bronner als weiteren Gefahrenbereich vor, in denen umsichtiges Verhalten und eine richtige Reaktion wichtig sind. Die Phantasie der Betrüger scheint dabei unbegrenzt zu sein. So wird von falschen Gerichtsvollziehern, Mitarbeitern von Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerken, Heizkostenablesern, der Kirchen, des Sozialamts oder anderen sozialen Stellen, der Kranken- oder der Rentenversicherung, Umfrageinstituten oder Monteuren berichtet. Alle diese verschiedenen Betrugsmaschen dienen ausschließlich dazu, sich Zutritt zu Häusern Wohnungen zu verschaffen.
 
Natürlich gehört auch der Handtaschenraub, der Raub der Geldbörse, der EC-Karte bis hin zum Ausspionieren der PIN-Nummer zum Spektrum der Betrüger. Ob auf der Straße, im Bahnhof, Flughafen oder Supermarkt, überall besteht potentiell die Gefahr, Opfer von Dieben bzw. Betrügern zu werden.
 
Jeder der Anwesenden fühlte sich bei den vorgestellten Beispielen teilweise ertappt, weil jeder schon einmal unvorsichtig war und nur durch Glück von Schaden verschont blieb.
Bronner empfahl den Senioren Wertsachen immer nah am Körper zu tragen und nie aus den Augen zu lassen, weder an der Haustüre noch am Telefon auf Forderungen nach Geld oder anderen Werten einzugehen und bei Unsicherheit mit der Polizei unter 110 Rücksprache zu halten.
 
Norbert Oswald, Leiter des Frohen Alters Dunningen-Lackendorf, bedankte sich bei Referent Josef Bronner für die ausführliche und kurzweilige Darstellung potentieller Betrugssituationen und den damit verbundenen Ratschlägen und Verhaltensregeln, die er den Anwesenden mit auf den Weg gegeben hatte.
 

„Was ist gut und was lässt sich verbessern?“

Mit diesen Worten begrüßte Norbert Oswald die Gäste des Frohen Alters Dunningen-Lackendorf zum Seniorennachmittag im Haus am Adlerbrunnen. Er dankte den Seniorinnen und Senioren für ihre Treue sowohl anlässlich der Nachmittage im Haus am Adlerbrunnen, als auch bei den Ausflügen. Erfreut stellte er fest, dass auch „neue Gesichter“ der Einladung zum Seniorennachmittag gefolgt sind. Unbestritten ist dennoch, dass es an Nachwuchs beim Frohen Alter mangelt. Diese Tatsache nahm das Gremium zum Anlass, einen Nachmittag über Veränderungen bzw. Verbesserungen zu diskutieren, um so die Anregungen aus dem Kreis der Senioren aufzunehmen. Einig war man sich, dass die Veranstaltungen im Haus am Adlerbrunnen gerne und gut besucht werden und keiner wesentlichen Veränderung bedürfen.
 
Etwas anders stellt sich die Situation bei den Ausflügen dar. Diese werden immer gern angenommen, eben auch, weil sie Rücksicht nehmen auf die altersbedingten Mobilitätseinschränkungen der Teilnehmer. Künftig möchte man das Angebot auch auf die Personengruppe erweitern, die noch gut zu Fuß ist. Nach kurzer Diskussion einigte man sich für 2019 auf einen Besuch der Bundesgartenschau in Heilbronn, ein Termin wird nach Eröffnung der Gartenschau (17.04.2019) festgelegt. Das Gartenschaugelände weist eine Länge von ca. 2 km auf, so dass es sich von selbst versteht, dass man, auch bei Nutzung der Fahrtmöglichkeiten innerhalb des Geländes, einiges an Wegstrecke zu Fuß zurücklegen muss. Es ist davon auszugehen, dass sich sinnvollerweise auch Kleingruppen während des Rundgangs zusammenfinden, die ähnlich gelagerte Interessen haben.
 
Unter dem Motto: „Hab‘ ein Lied auf den Lippen mit fröhlichem Klang…“ sorgte die „Eschbronner Feschtle Musik“ für stimmungsvolle Abwechslung zwischen den Gesprächsrunden und animierte die Anwesenden zum Schunkeln und fleißigen Mitsingen.

Gegen Ende der Veranstaltung kündigte Norbert Oswald noch die kommenden Veranstaltungen an. Im April wird ein Polizeibeamter über die kriminellen Tricks der Enkel-Trick Betrüger informieren und im Mai findet die Frühjahrsausfahrt statt. Ziel ist Bad Teinach mit einer Besichtigung der dortigen Nudelmanufaktur. Am Nachmittag dann ist eine Führung in der Wurmlinger Kapelle mit anschließender Maiandacht vorgesehen. Näheres wird noch bekanntgegeben.
 
Geselligkeit, Freude, Informationen und Musik stehen im Mittelpunkt bei den Veranstaltungen des Frohen Alters, dessen Gremium sich über neue Gesichter freuen würde. Mit dem Appell: „Machen Sie Werbung für unsere Seniorengemeinschaft“ beendete Oswald den Nachmittag.
Volles Haus und gute Stimmung mit vielen Gastbeiträgen im Haus am Adlerbrunnen.

Fasnacht 2019

Pünktlich um 14:30 Uhr eröffnete der neue Vorsitzende Norbert Oswald die Veranstaltung, die mit 110 Gästen gut besucht war, und begrüßte die Anwesenden mit den Narrengrfen von Dunningen, Lackendorf und Seedorf. Viele der Gäste hatten sich mit närrischen Utensilien geschmückt, was zusammen mit dem sehr schön gestalteten Adlerbrunnen ein fröhlich buntes Bild abgab.

Besonders begrüßte er Josef Reichert und seine Frau Elfriede. Reichert führte das Frohe Alter Dunningen-Lackendorf von 2004 bis Anfang 2019 und übergab dieses Amt Ende Januar an Norbert Oswald. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Trio „Ab und Zu“, die mit Akkordeon (Kuno Esslinger und Gerhard Rohrer) und einem Schlagzeug (Max Arnold) für Stimmung sorgten.

Eine wesentliche Bereicherung für die Veranstaltung waren 6 Gastbeiträge, wobei Annemie Hangst den Reigen mit einem Sketch über die vielbeschäftigte Hausfrau eröffnete. Nicht nur, dass sie alle Tätigkeiten im und rund ums Haus selbst erledigen müsse, sie sollte auch noch jubilieren, wenn der Mann nach Haus kommt, damit diese Mimose ihr dann wenigstens mal ein Küsschen gönnt.

Otti Wotke folgte mit Werbung für ihren letzten Tante Emma Laden, in dem man buchstäblich alles, was man im täglichen Leben braucht oder auch nicht, kaufen kann. Mitgebracht hatte sie selbstgemachte Fasnetsküchle, die reißenden Absatz fanden. Einzelne Gäste waren von ihrem Angebot so angetan, dass sie am Ende der Veranstaltung nach den Öffnungszeiten ihres Ladens fragten.

Hedwig Öttinger berichtete davon, dass in ihr Urlaubsgepäck nur solche Sachen kämen, die sie auch glücklich machten. Die Bandbreite reichte dabei vom Spitzennachthemd über wollene Unterhosen bis zu Kukident.

Danach beleuchteten Martha Haag und Relinde Holl-Benner das Älterwerden mal aus pessimistischer und mal aus optimistischer Sicht. Dabei geht’s bei der einen mit 60 schon bergab während die andere sich mit 80 noch vorstellen kann, liebeshungrig auf die Pirsch zu gehen.

Martha Haag und Reinlinde Holl-Benner Vortrag Fasnacht 2019(Bild oben: Martha Haag und Relinde Holl-Benner)

Als Josefie und Katrin boten Otti Wotke und Hedwig Müller ein Zwiegespräch, in dem sie treffsicher aneinander vorbei redeten. Die eine wollte ihrem Gegenüber vom eigenen Cholesterinspiegel erzählen, während die andere darin einen Spiegel zum Aufhängen sah, der einen schlanker aussehen lässt, wenn man ihn quer aufhängt.

Den Abschluss der Gastbeiträge machte Gretel Mauch mit der Befragung eines Erstklässlers, der von sich der Meinung ist, klug genug zu sein, um mindestens eine Klasse zu überspringen. Obwohl die Mehrzahl der ihm gestellten Fragen einen schlüpfrigen Inhalt hatte, blieb der kleine Junge souverän in seinen Antworten. Die Pausen zwischen den Beiträgen wurden regelmäßig mit Musik der Gruppe „Ab und Zu“ überbrückt.

Ein närrischer Höhepunkt war der Besuch der Holzäpfelzunft, die mit dem Narrenmarsch empfangen wurde und unter lautem „Gschell“ und „Juhuhu“-Rufen an die Anwesenden Äpfel verteilten. Das Ehepaar Reichert hatte vorausschauend die Texte von Narrenmarsch und Holzäpfelwalzer mitgebracht, so dass alle Anwesenden kräftig mitsingen konnten.
Neue Führungsriege Frohes Alter
Neue Führungsriege des Frohen Alters, v.l.n.r.: Klaus Maier (Kassierer), Gretel Mauch (Kassenprüferin), Hubert Hug (Kassenprüfer), Anita Schobel (Schriftführerin), Norbert Oswald (Vorsitzender), Fritz Kramer (Ansprechpartner für Lackendorf)
 
Nach 14 Jahren wurde Josef Reichert als Leiter des Frohen Alters Dunningen / Lackendorf in der Hauptversammlung am 30.01.2019 im Haus am Adlerbrunnen gebührend verabschiedet. Sein Nachfolger ist Norbert Oswald.
 
Josef Reichert eröffnete die Versammlung und begrüßte die 49 Seniorinnen und Senioren sowie Gemeinderat Rainer Pfaller aus Seedorf, der stellvertretend für Bürgermeister Peter Schumacher und Oswald Kammerer, der stellvertretend für Hans-Peter Storz von der Sozialgemeinschaft Dunningen e. V. anwesend war.
 
Nach der Begrüßung gedachte man den Verstorbenen.
 
Schriftführerin Anita Schobel ließ in ihrem Bericht die Veranstaltungen bzw. Ausflüge des vergangenen Jahres nochmal Revue passieren und hob hervor, dass man auf einen erfolgreichen Veranstaltungsreigen zurückblicken könne.
 
Kassiererin Lia Meier trug ihren Kassenbericht vor, der von den Prüferinnen Elvira Krischer und Gretel Mauch bestätigt wurde.
 
In seiner Abschiedsrede blickte Josef Reichert auf seine langjährige Tätigkeit als Leiter zurück. Im Jahre 1964 sei das seinerzeit genannte „Alten Forum“ gegründet worden. Im Juni 2004 übernahm er, anfänglich mit Hermann Kleiner zusammen, die Führung des Frohen Alters Dunningen / Lackendorf. Er habe dieses Amt gerne ausgeführt, da er den treuen und dankbaren Seniorinnen und Senioren fröhliche Stunden bereiten konnte. Ein besonderer Dank richtete er an das Gremium und an alle, die ihn in dieser Zeit auf irgendeine Weise unterstützt haben.
 
Rainer Pfaller würdigte Reicherts Tätigkeit und betonte, wie wichtig der Seniorenbereich in der Gemeinde sei.
 
Nach der Entlastung des Gremiums wurden die Neuwahlen durchgeführt. Zuvor stellte sich Norbert Oswald den Anwesenden vor. Er sei 66 Jahre alt, sei zwar kein gebürtigter Dunninger, aber, nach über 40-jähriger Ehe mit einer Dunningerin, ein gefühlter Dunninger geworden. Er betont, dass er die bisherige Seniorenarbeit fortsetzen wolle. Norbert Oswald wurde einstimmig gewählt.
 
Fritz Kramer, Ansprechpartner für den Ortsteil Lackendorf, Schriftführerin Anita Schobel und Kassenprüferin Gretel Mauch wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.
 
Für die Gremiumsmitglieder Lia Maier (Kassiererin) und Elvira Krischer (Kassenprüferin), die beide nicht mehr antraten, wurden Klaus Maier und Hubert Hug gewählt.
Lia Meier, die immer eine einwandfreie Kassenführung vorwies, erhielt genauso zum Dank einen Blumenstrauß wie Elvira Krischer.
 
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Fritz Kramer bei Josef und Elfriede Reichert, hob nochmals hervor, dass alle Veranstaltungen mit größter Sorgfalt organisiert und durchgeführt worden sind und überreichte zum Zeichen des Dankes ein Geschenk, das Josef Reichert gerührt entgegennahm und danach die Versammlung schloss.