Dunningen setzt weiter auf die ENRW und Netze BW als Stromnetzpartner

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Gemeinde verlängert Partnerschaft mit den bisherigen Netzbetreibern um weitere 20 Jahre

Stuttgart/Dunningen. Wenn zu Hause das Licht angeht, Betriebe laufen und das öffentliche Leben funktioniert, steckt dahinter mehr als Strom aus der Steckdose: starke Netze, kurze Wege und eingespielte Teams, die im Ernstfall schnell vor Ort sind. 

Deshalb setzt die Gemeinde Dunningen die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ENRW Energieversorgung Rottweil und der Netze BW fort: Bürgermeister Peter Schumacher, Stefan Kempf (Kaufmännischer Geschäftsführer ENRW) und Jens Gehrt (Leiter Regionalmanagement Verteilnetz Netze BW) besiegelten am 29. Oktober 2026 die neuen Stromkonzessionsverträge mit ihren Unterschriften. 

Die Vereinbarungen treten am 1. Juli 2027 in Kraft und sichern für weitere 20 Jahre die stabile und zuverlässige Stromversorgung der Gemeinde. Dafür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Netzbetreiber rund um die Uhr im Einsatz. Sie leben alle in der Region und haben dadurch kurze Anfahrten zu ihren Einsatzorten.

Mit dem neuen Konzessionsvertrag setzen die Vertragspartner ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit fort und schaffen die Grundlage dafür, die Energieversorgung in Dunningen auch in Zeiten von Energiewende und wachsender Elektromobilität sicher weiterzuentwickeln.

Zeichen für Kontinuität

Konzessionsverträge erlauben dem Netzbetreiber, die öffentlichen Verkehrswege und Flächen der Gemeinden zum Bau und Betrieb von Leitungen für die Stromversorgung zu nutzen. Im Gegenzug erhält die Kommune eine jährliche Konzessionsabgabe, die sich nach den gelieferten Energiemengen bemisst. 


„Für uns ist die Vertragsverlängerung vor allem ein Zeichen für Kontinuität und kommunale Verlässlichkeit“, erklärt Peter Schumacher. „Denn wir setzen eine Zusammenarbeit fort, die seit vielen Jahren gewachsen ist und auf gegenseitigem Vertrauen beruht.“

Energiewende stellt hohe Anforderungen an die Stromnetze

Die Anforderungen an das Stromnetz wachsen auch in Dunningen. Ende September 2026 waren schon gut 950 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ans Netz angeschlossen. Das sind 75 mehr als Ende vergangenen Jahres. Im Jahr 2025 erzeugten „die Erneuerbaren“ gut 15 Gigawattstunden Strom und deckten damit bereits mehr als 43 Prozent des Stromverbrauchs in der Gemeinde.

Hinzu kommt die zunehmende Elektromobilität: Ende September 2026 gab es in Dunningen schon 171 Ladepunkte. Damit wächst die Bedeutung einer leistungsfähigen und zukunftsfesten Netzinfrastruktur für die fast 6.600 Einwohnerinnen und Einwohner stetig weiter an.

Kontinuierliche Investitionen ins Stromnetz vor Ort

Um die Infrastruktur auf die künftigen Anforderungen vorzubereiten, investiert die Netze BW kontinuierlich in das Stromnetz vor Ort. So erneuert das Unternehmen beispielsweise in Kürze eine Ortsnetzstation für rund 125.000 Euro und erneuert bald rund 130 Meter Niederspannungsleitungen in der Seestraße. 

„Versorgungssicherheit entsteht nicht von allein. Sie braucht Netze, die vorausschauend geplant, kontinuierlich modernisiert und auf neue Anforderungen vorbereitet werden. Genau daran arbeiten wir gemeinsam mit der Gemeinde Dunningen“, rückt Jens Gehrt die Bedeutung leistungsfähiger Netze in den Mittelpunkt. „Dadurch stellen wir sicher, dass sich die wachsende Zahl von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladepunkten für E-Mobilität zuverlässig in das Stromnetz integrieren lassen.“ ergänzt Stefan Kempf. 



Im Auftrag der Netze BW GmbH:


Mark Böttger

Pressesprecher

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