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Kastrationsaktion in Dunningen, Lackendorf und Seedorf


Kastrationsaktion in Dunningen, Seedorf und Lackendorf



Tierelend verhindern, bevor es entsteht: Auf artgerechte und nachhaltige Weise!

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland.
Unzählige Stubentiger wohnen in unseren Haushalten und werden von ihren Besitzern versorgt.
Ungezählt ist allerdings die Anzahl der freilebenden Katzen, die mehr oder weniger sich selbst überlassen
auf Werksgeländen, Friedhöfen oder Bauernhöfen leben.  Ein Großteil der herrenlosen Katzen führt ein
entbehrungsreiches Leben ohne genügend Futter und einem schwachen Immunsystem, was dazu führt,
dass sich Krankheiten schnell verbreiten und die Katzen oft schon im Welpenalter einen qualvollen Tod erleiden. 
Bei diesen freilebenden Katzen ist Nachwuchs unerwünscht, und so landen die Kleinen bestenfalls im Tierheim.
Aber der Großteil überlebt nicht in freier Natur ohne Hilfe von außen. Für den Tierschutzverein Rottweil und die
Gemeinde Dunningen sind die Zustände, unter welchen diese Tiere leiden müssen, nicht zu akzeptieren.
Unzähligen Katzenkindern musste in der Vergangenheit geholfen werden – was nicht nötig gewesen wäre,
wenn die Elterntiere kastriert gewesen wären. Ganz auf sich allein gestellt, leiden unkastrierte Katzen Hunger
und werden krank. Von den Lebensbedingungen, wie wir sie aus dem Ausland kennen, sind wir bei uns im
Kreis Rottweil stellenweise nicht mehr weit entfernt.
Um die Katzenflut einzudämmen, haben sich die Gemeinde Dunningen und der Tierschutzverein Rottweil e.V.
zusammengetan und starten eine Kastrationsaktion Frühling 2020 in den Gemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf.

Helfen Sie mit, Katzenelend zu vermeiden, in dem sie als aktiver oder passiver Helfer (anfüttern, einfangen oder auch
Übernahme von Tierarztfahrten) für nachhaltigen Tierschutz sorgen. Wenn Sie Bereiche kennen, in dem sich
freilebende Katzen aufhalten – bitte wenden Sie sich an das Tierheim Rottweil (Tel.: 0741/13959). Auch über
Aufklärung über das stille Leiden der Katzen innerhalb ihres Bekanntenkreises sind wir dankbar.

Alle anfallenden Kosten der Kastrationen werden komplett übernommen. Doch ohne Mithilfe aus der
Bevölkerung schaffen wir es nicht – bitten helfen Sie mit, damit Tierleid zukunftsorientiert, artgerecht und
flächendeckend vermieden werden kann.